Selbst-bestimmte Intimität

„Wenn ich mich zeige, so wie ich bin, wenn ich Dich sehe, so wie Du bist, passen wir vielleicht gar nicht zusammen, so wie wir sind.“ – sagt der Zweifel

„Nur wenn ich Dich nehme, so wie Du bist, nur wenn ich mich gebe, so wie ich bin, können wir uns nahe sein, so wie wir sind.“ – sagt die Liebe

In diesem Seminar geht es weniger um Intimität im eigentlichen Sinne - es geht viel mehr um die Selbst-Bestimmtheit auch und gerade abseits jeder Körperlichkeit, Sinnlichkeit oder Intimität. Zu verstehen, gilt es dabei, was mit fremd- oder selbst-bestätigter Intimität gemeint ist:

Fremd-bestätigte Intimität geht mit der Erwartung einher, der Partner werde akzeptieren, was ich ihm sage, Einfühlungsvermögen zeigen oder sich seinerseits öffnen. Eine Öffnung findet nur soweit statt, wie meine Erwartungshaltung nach positiver Bestätigung erfüllt wird. Mein Identitätsempfinden und mein Selbstwertgefühl hängen von der Reaktion des Partners ab. Damit mache ich mich selbst unfrei und werde abhängig von meinem Partner.

Selbst-bestätigte Intimität bedeutet, sich dem Partner zu öffnen ohne zu erwarten, dass ich eine positive Bestätigung bekomme oder sich mein Partner seinerseits öffnet. Mein Identitätsempfinden und mein Selbstwertgefühl hängen nicht mehr von der Reaktion des Partners ab. Ich bin selbst-bestimmt und jederzeit lebensfähig, auch wenn ich keine Bestätigung von meinem - oder einem - Partner bekomme.

Wir wollen Dir bewusst machen, wie viel leichter es sich auch für Dich lebt, wenn Du mehr und mehr den Weg der Selbst-Bestimmtheit gehst - und gerne begleiten wir Dich ein wenig dabei ...

Vielleicht schaust Du einfach noch, was mehr in Dir nachklingt:

Fremd-bestätigte Intimität hört sich z.B. so an (Zitat David Schnarch):  „Ich vertraue Dir etwas von mir an – aber nur, wenn Du Dich dann auch mir anvertraust. Falls Du dazu nicht bereit bist, lasse ich es sein. Ich will aber, dass wir das tun – also musst Du mitmachen. Ich fange an – und dann bist Du verpflichtet, Dich Deinerseits zu öffnen. Wenn ich anfange, musst Du mir das Gefühl der Sicherheit geben. Ich muss Dir vertrauen können.“

Selbst-bestätigte Intimität klingt so (Zitat David Schnarch):  „Ich kann nicht voraussetzen, dass Du meine Sicht der Dinge teilst. Du bist nicht auf dieser Welt, um mich zu bestätigen und mir zu sagen, dass ich alles richtig mache. Ich möchte aber, dass Du mich liebst – und ich glaube das geht nur, wenn Du mich wirklich kennst. Ich möchte nicht, dass Du mich ablehnst – aber das muss ich riskieren, wenn ich mich bei Dir wirklich angenommen und geborgen fühlen möchte. Ich glaube daher, dass es an der Zeit ist, mich Dir so zu zeigen, wie ich bin und empfinde – und mich der Tatsche zu stellen, dass ich ein von Dir getrenntes, sterbliches Wesen bin. Wenn wir eines Tages nicht mehr zusammen sind, dann wünsche ich mir, dass Du mich wirklich gekannt hast.“

Womit gehst Du in Resonanz?

Du kannst uns jederzeit (ab ca. 07:30 bis 20:00) anrufen, gerne auch eine Nachricht auf einem unserer AB's hinterlassen oder uns per SMS / Whatsapp kontaktieren!

Jutta:

089 / 81 300 380
0171 / 502 42 13

Ralf:

089 / 76 72 92 94
0177 / 525 18 14

email / Fax:

email: info@tantra-muenchen.de
Fax: 089 / 76 72 92 95
eFax: 03212 / 104 15 09

Adresse:

Adelsbergstr. 2
81247 München / Obermenzing

Lebendiges Tantra I
Grundlagen einer tantrischen Lebensweise

Lebendiges Tantra II
Tantra für Beziehungen und Generationen

Lebendiges Tantra III
Tantrische Rituale und Selbsterfahrung


Die Brunnen von Zardino
Kurzgeschichten